1.Kontaktaufnahme Gast-Ballonfahrer: Erfahrungsgemäß bekommen die Gäste die Ballonfahrt in Form eines Gutscheines geschenkt. In diesem Fall ist es meist so, dass wir keine Daten(Name+Telefonnummer+Wohnort) des Gutscheinempfängers übermittelt bekommen. Daher ist es erforderlich, dass der Gast sich bei uns meldet und wir seine Daten aufnehmen.
2.Terminvereinbarung: Haben wir die Kontaktdaten des Gastes und kündigt sich gutes Wetter an, setzen wir uns mit dem Gast telefonisch in Verbindung und vereinbaren einen Starttermin. Dieser Termin ist für beide Parteien verbindlich. Stornierungen seitens der Gäste können bis zu 24 Stunden davor erfolgen, ohne das die Gültigkeit des Gutscheines erlischt. Tritt die Absage später ein, kann der Gutschein seine Gültigkeit verlieren.
3.Terminzu- oder absage: Wir informieren uns bei der Flugwetterberatung des Deutschen Wetterdienstes, ob die Wetterbedingungen eine Fahrt ermöglichen. Diese Information steht uns maximal 3 Tage vor dem geplanten Termin zur Verfügung. Endgültige Zu- bzw. Absagen der Fahrt können wir erst am entsprechenden Tage, Nachmittags zwischen 15.00 Uhr und 16.00Uhr für die Abendfahrt bzw. am Vorabend zwischen 21.00Uhr und 22.00 Uhr für die Morgenfahrt, machen.
4.Treffpunkt/Startplatz: Ist ein Termin gefunden, treffen wir die Gäste an einem zentralen Punkt und fahren von dort aus zusammen zu einem geeigneten Startplatz. Die Entscheidung, ob ein Startplatz geeignet ist oder nicht, trägt der Pilot. Individuelle Startplatzwünsche können vereinbart werden, unterliegen aber letztendlich der Verantwortung des Piloten. Die Eignung des Startplatzes hängt unter anderem von den dort herrschenden Wetterbedingungen zu diesem Zeitpunkt ab.
5.Aufbau des Ballons: Ist die Startplatzentscheidung gefallen, fangen wir an den Ballon aufzubauen. Dabei ist es hilfreich und auch seitens der Gäste oft erwünscht, aktiv am Geschehen teilzunehmen. Einige Teile der Ausrüstung sind sehr schwer und daher nur in Teamarbeit zu bewegen. Die sicherheitsrelevanten Teile des Ballons werden ausschliesslich vom verantwortlichen Piloten zusammengesetzt. Während des Aufbaus herrscht absolutes Rauchverbot im Umkreis des Ballons.
6.Einweisung der Gäste: Nachdem allen Mithelfenden beim Aufbau warm wurde, werden die Personalien der Gäste aufgenommen. Danach bekommen die Mitfahrenden eine detailierte Einweisung vom Piloten zum Verhalten vor,während und nach der Fahrt.
7.Start/Fahrt/Landung des Ballons: Der Ballon wird nun mit ca.3000m3 Luft befüllt und direkt im Anschluss wird diese mit dem Brenner erhitzt, wodurch der Ballon sich aufstellt und startbereit ist. Die Gäste steigen ein und heben gemächlich vom Erdboden ab. Schwindelgefühle stellten sich unerklärlicherweise bei keinem unserer bisherigen Gäste ein. Die Temperaturen im Ballonkorb sind während der Fahrt nicht wesentlich kühler als am Erdboden. Das Team am Boden setzt sich derweil in Bewegung, um den Ballon zu verfolgen. Kommuniziert wird mit Hilfe eines Funkgerätes. Wenn der Pilot nach ca. 1 - 1,5 Stunden Fahrt aus der Luft eine geeignete Landefläche sieht, bereitet er die Gäste auf die Landung vor und gibt seinem Verfolgerteam den genauen Landeort bekannt. Nach der Landung ist das Verfolgerteam den Gästen beim Aussteigen behilflich.
8.Abbau des Ballons: Die 3000m3 Luft werden nun mit geeinten Kräften wieder aus der Ballonhülle heraus gedrückt, nur so hat der Ballon wieder Platz im Anhänger. Anschliessend faltet man die Hülle in einen grossen Sack und verstaut diesen zusammen mit der anderen Ausrüstung im Anhänger.Fertig.
9.Belohnung für Schwerstarbeit: Da die Gäste bereits zum 2.Male so richtig ins Schwitzen kamen, haben sie sich nun eine kleine Verschnaufpause verdient. Diese Pause nutzt der Ballonfahrer, um den Mitfahrern die kleine Geschichte der Ballonfahrt zu erzählen und um sie danach, verdienter Weise, in den Ballonadel aufzunehmen.
10.Rückfahrt: 3,5 Stunden sind wie im "Fluge" vergangen. Die Gäste steigen nach dem kleinen Abenteuer ins Verfolgerauto und werden zum Treffpunkt zurück gebracht.